WMS NW URAUFNAHME

Inhaltsverzeichnis:

1. Allgemeine Informationen

2. Grafische Präsentation

3. Legende

4. Aktualität

5. Gebühren

6. Zuständigkeiten


1. Allgemeine Informationen

Der Anlass für die Herstellung der Preußischen Uraufnahme war die Notwendigkeit, nach der politischen Neugliederung Europas durch den Wiener Kongress (1814 bis 1815) ein einheitliches Kartenwerk für das Staatsgebiet des Königreichs Preußen zu schaffen. Als nach den Befreiungskriegen Preußen den Großteil seines alten Staatsgebiets zurückerhielt und u.a. die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen neu hinzukamen, standen dem preußischen Militär zunächst nur die von Napoleon zurückgelassenen Tranchot-Karten zur Verfügung. Deshalb beschloss der preußische Generalstab im Jahr 1818, eine neue umfassende topographische Aufnahme der westlichen Provinzen und des übrigen Staatsgebietes durchzuführen. Unter der Leitung des Generalmajors Freiherr von Müffling wurden junge Offiziere im Leutnantsrang zu den Aufnahme- und Kartierungsarbeiten abkommandiert. Jedes Blatt wurde mit Rang und Namen des aufnehmenden Offiziers abgezeichnet. In der Provinz Westfalen wurde mit den Arbeiten 1836, in der Provinz Rheinland ab 1842 begonnen. Als technische Geräte dienten der Messtisch mit Kompass, Wasserwaage und Diopterlineal. Mit dieser für heutige Verhältnisse einfachen Technik entstanden die Blätter der Uraufnahme in bestechender Genauigkeit. Sie wurden anschließend mit großer zeichnerischer Präzision farbig ausgearbeitet. Auch die Uraufnahme wurde anfangs als militärisches Geheimnis gehütet und lediglich für die Bearbeitung der Generalstabskarte 1:100.000 genutzt. Da aber von ziviler Seite immer dringender eine Freigabe der militärischen Karten gefordert wurde, um z. B. Planungen für den Straßen- und Eisenbahnbau zu erleichtern, entschloss man sich ab 1868, die vorhandenen Blätter zu vervielfältigen und zu veröffentlichen. Ursprünglich hatte die Uraufnahme ein eigenes Nummerierungssystem ohne Blattnamen. Aus Gründen der Vereinfachung wurden zu einem späteren Zeitpunkt die Reproduktionen mit den Blattnummern und Blattnamen der heutigen DTK25 versehen. Beim Blatt 4506 Duisburg handelt es sich um eine Farbrekonstruktion des seit 1945 verschollenen Kartenblattes, wobei die Farbgebung aus den Grauwertstufen einer überlieferten einfarbigen Kopie sowie den angrenzenden Kartenblättern ermittelt wurde.


2. Grafische Präsentation

Koordinatensysteme: EPSG:3034, EPSG:3035, EPSG:3043, EPSG:3044, EPSG:3045, EPSG:3857, EPSG:4258, EPSG:4326, EPSG:4647, EPSG:5649, EPSG:5650, EPSG:5651, EPSG:5652, EPSG:5653, EPSG:28992, EPSG:25831, EPSG:25832, EPSG:25833, EPSG:31466, EPSG:31467

Maßstabsbereich:
Uraufnahme: 1:1 - 1:50000
Metadaten: 1:1 - 1:10.000.000

3. Legende

Metadaten

legende_uraufnahme.png

4. Aktualität

Die Daten werden nicht aktualisiert.


5. Gebühren

Die Geobasisdaten des amtlichen Vermessungswesens werden als öffentliche Aufgabe gem. VermKatG NRW und gebührenfrei nach Open Data-Prinzipien über online-Verfahren bereitgestellt.
Nutzungsbedingungen: siehe http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/lizenzbedingungen_geobasis_nrw.pdf


6. Zuständigkeiten

Auskunft erteilt:

Bezirksregierung Köln, Abteilung Geobasis NRW
Muffendorfer Str. 19-21
53177 Bonn

Tel.: +49 221/147-4994
Fax: +49 221/147-4874

E-Mail: geobasis@bezreg-koeln.nrw.de

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