RIO Raum Information Oberberg - Themen

Hier erhalten Sie Informationen zu den einzelnen Themenkarten der RIO-Anwendungen (z.B. Herausgeber, Druckmöglichkeiten, Maßstabsbereiche).

Themen




 

Gemeindeübersicht


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst Gemeindeübersicht .

Produktbeschreibung: Der WMS-Dienst Gemeindeübersicht enthält eine Übersichtskarte der Gemeinden des Oberbergischen Kreises. Die Karte beinhaltet die Gemeindegrenzen, die Gemeinden/Städte, die Hauptverkehrsstraßen, die Bahnstrecken und die Talsperren des Kreisgebietes.

 

Maßstabsbereich: 1:200000 - 1:4000000

Druckfunktion: ja


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Grundkarte historisch


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst Grundkarte historisch .

Der WMS-Dienst Grundkarte historisch enthält die Deutsche Grundkarte (DGK5) des Oberbergischen Kreises. Diese wird seid 2014 nicht mehr flächendeckend aktualisiert und wird gemeindeweise von der ABK abgelöst. Die ABK wird im Maßstab 0 - 5000 unter Topografische Karte dargestellt. Die Darstellung erfolgt in Grautönen. Die Karte ist transparent, so dass sich z.B. Luftbilder gut hinterlegen lassen.

 

Maßstabsbereich: 1:1 - 1:7500

Druckfunktion: ja


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Stadtplanwerk Ruhrgebiet 2.0


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							Stadtplanwerk Ruhrgebiet 2.0 .

 

Maßstabsbereich: 1:1 - unbegrenzt

Druckfunktion: ja


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WMS NW HIST DOP


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW HIST DOP .

Orthophotos sind hochauflösende, verzerrungsfreie, maßstabsgetreue Abbildungen der Erdoberfläche. Sie werden durch photogrammetrische Verfahren in Kenntnis der Orientierungsparameter und unter Hinzunahme eines Digitalen Geländemodells aus Luftbildern hergestellt, die als Senkrechtaufnahmen vorliegen. Orthophotos werden historisch, sobald sie durch DOP der aktuellen Befliegung ersetzt werden. Im Laufe der Jahre ist die Orthophotoproduktion ständig dem sich wandelnden Bedarf und dem technischen Fortschritt angepasst worden. Historische Orthophotos können sich daher in einzelnen charakteristischen Merkmalen unterscheiden. So gibt es beispielsweise farbige Orthophotos erst seit dem Bildflugjahr 1998, aber auch in der Bodenauflösung gibt es signifikante Unterschiede (10cm/Pixel seit 2014, 20cm/Pixel von 2008 bis 2013, 30cm/Pixel von 1996 bis 2007, 40cm/Pixel vor 1996). Orthophotos in der Zeit seit 1996 wurden vollständig digital erzeugt, Orthophotos aus den Jahren davor sind durch Scannen analoger Halbtonabzüge aus dem DGK5-Archiv entstanden.

 

Maßstabsbereich:

Historische DOP: 1:1 - 1:115000

Metadaten: 1:1 - unbegrenzt

Druckfunktion: ja


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WMS NW HIST DTK10


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW HIST DTK10 .

Historische Zeitschnitte der Digitalen Topographischen Karte im Maßstab 1:10 000 für Nordrhein-Westfalen (DTK10 NRW) ab 2011.

 

Maßstabsbereich: 1:1 - 1:39000

Druckfunktion: ja


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WMS NW HISTORTHO 1988-1994


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW HISTORTHO 1988-1994 .

Die historischen Orthophotos der Bildflugjahre 1988-1994 wurden seinerzeit im Maßstab 1:5.000 durch differentielle optische Projektion auf Halbtonfilm belichtet. Nach Digitalisierung und Georeferenzierung dieser Filme stehen die Orthophotos jetzt in einer Bodenauflösung von 0,4 m pro Pixel zu Verfügung. Das Bildflugdatum für diese historischen Aufnahmen kann zur Zeit leider nicht flächendeckend angeboten werden.

 

Maßstabsbereich:

Historische Orthophotos: 1:1 - 1:18000

Metadaten: 1:1 - 1:10.000.000

Druckfunktion: ja


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WMS NW NEUAUFNAHME


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW NEUAUFNAHME .

Über einen Zeitraum von nahezu 50 Jahren seit dem Beginn der Landesaufnahme waren die Uraufnahmen selbst wegen des mangelnden militärischen und zivilen Interesses nicht mehr vervielfältigt worden. Erst um 1860 wandelte sich das Interesse von ziviler Seite her. Besonders von Seiten des Bergbaus bestand ein wirkliches Verlangen nach Karten im Maßstab 1: 25.000. Ab 1868 stellte der Generalstab diese Kartenblätter, die ursprünglich nur für die Ableitung von Folgemaßstäben herangezogen werden sollten, dem Preußischen Handelsministerium zur Verfügung. Da die jetzt veröffentlichten Kartenblätter aber bereits zwischen 1836-1850 aufgenommen worden waren und erst 20 Jahre später ohne weitere Aktualisierungen in den Handel gelangten, wurden sie in einigen Teilen Preußens abgelehnt. In der Folgezeit wurde der Ruf nach aktuellen Karten immer dringlicher. Der Grundstein für die Neuaufnahme war somit gelegt. Ab 1875 wurde das gesamte preußische Staatsgebiet noch einmal neu aufgenommen, nunmehr in der durch die Internationale Meterkonvention von 1875 vereinbarten Maßeinheit Meter. Man übernahm von den Urmesstischblättern lediglich den Blattschnitt, die Projektion und den Maßstab. Die Geländewiedergabe erfolgte nicht mehr in einer Schraffendarstellung, sondern erstmals in Form von Höhenschichtlinien, wobei als Bezugspunkt für eine einheitliche Höhenangabe in ganz Deutschland eine als Normal-Null bezeichnete Niveaufläche eingeführt wurde. Im Vergleich zur Uraufnahme lassen sich in dieser Neuaufnahme deutlich die modernen kartographischen Gestaltungsgrundsätze erkennen, wie z.B. die Gliederung des Wegenetzes, die Darstellung und Begrenzung der Vegetation, die Wiedergabe der Verwaltungsbezirke, sowie die Beschriftung und der Blattrand, die bis heute den Inhalt und das Aussehen der amtlichen topographischen Landeskartenwerke prägen. Als Herstellungsverfahren wählte man überwiegend die Gravur auf Kupfer oder die Zeichnung auf Lithographiestein. Ursprünglich hatte die Neuaufnahme ein eigenes Nummerierungssystem, welches aber später aus Gründen der Vereinfachung auf die Blattnummern und Blattnamen der heutigen DTK25 angepasst wurde.

 

Maßstabsbereich:

Neuaufnahme: 1:1 - 1:118000

Metadaten: 1:1 - unbegrenzt

Druckfunktion: ja


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WMS NW TRANCHOT


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW TRANCHOT .

Unmittelbar nach der Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch französische Revolutionsheere im Jahre 1794 wurde eine topographische Aufnahme dieser Gebiete durch französische Ingenieuroffiziere unter der Leitung des Obersten Jean Joseph Tranchot in Angriff genommen. Als Grundlage für diese Arbeiten legte Tranchot 1801/09 ein Dreiecksnetz über das Gebiet westlich des Rheins. Nach den Feldaufnahmeblättern wurden die eigentlichen Kartenblätter mehrfarbig im Maßstab 1:20.000 gezeichnet. Der Befreiungskrieg (1813 bis 1815) machte den topographischen Aufnahmearbeiten durch die französischen Offiziere ein Ende. Durch den Wiener Kongress (1814 bis 1815) und einige Folgeverträge wurden die Rheinlande und Westfalen dem Königreich Preußen zugeschrieben. Ab 1817 führten preußische Offiziere unter der Leitung des Generalmajors Friedrich Karl Ferdinand Freiherr v. Müffling die Aufnahme der linksrheinischen Gebiete fort und dehnten sie nach Osten weiter aus. Die von den preußischen Offizieren aufgenommenen Kartenblätter unterscheiden sich allerdings deutlich von den französischen Blättern, da sie nicht deren Feinheit und Detailreichtum besitzen. Beide Kartenaufnahmen der Rheinlande durch Tranchot und durch von Müffling waren ausschließlich der militärischen Nutzung vorbehalten und sollten zur Ableitung von Generalstabskarten dienen. 127 Blätter mit einem Kartenbildformat von 50 cm x 50 cm, 21 Blätter mit einem Kartenbildformat von 47 cm x 45 cm und 23 Kartenblätter in Sonderformaten entfallen auf das Gebiet Nordrhein-Westfalens. Da die Georeferenzierung des originalen Kartenwerkes noch nicht vorliegt, werden hier die manuell in den Blattschnitt der TK 25 montierten Karten präsentiert.

 

Maßstabsbereich:

Tranchot: 1:1 - 1:170000

Metadaten: 1:1 - unbegrenzt

Druckfunktion: ja


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WMS NW URAUFNAHME


Die Grafik zeigt einen Ausschnitt aus dem WMS-Dienst 
							WMS NW URAUFNAHME .

Der Anlass für die Herstellung der Preußischen Uraufnahme war die Notwendigkeit, nach der politischen Neugliederung Europas durch den Wiener Kongress (1814 bis 1815) ein einheitliches Kartenwerk für das Staatsgebiet des Königreichs Preußen zu schaffen. Als nach den Befreiungskriegen Preußen den Großteil seines alten Staatsgebiets zurückerhielt und u.a. die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen neu hinzukamen, standen dem preußischen Militär zunächst nur die von Napoleon zurückgelassenen Tranchot-Karten zur Verfügung. Deshalb beschloss der preußische Generalstab im Jahr 1818, eine neue umfassende topographische Aufnahme der westlichen Provinzen und des übrigen Staatsgebietes durchzuführen. Unter der Leitung des Generalmajors Freiherr von Müffling wurden junge Offiziere im Leutnantsrang zu den Aufnahme- und Kartierungsarbeiten abkommandiert. Jedes Blatt wurde mit Rang und Namen des aufnehmenden Offiziers abgezeichnet. In der Provinz Westfalen wurde mit den Arbeiten 1836, in der Provinz Rheinland ab 1842 begonnen. Als technische Geräte dienten der Messtisch mit Kompass, Wasserwaage und Diopterlineal. Mit dieser für heutige Verhältnisse einfachen Technik entstanden die Blätter der Uraufnahme in bestechender Genauigkeit. Sie wurden anschließend mit großer zeichnerischer Präzision farbig ausgearbeitet. Auch die Uraufnahme wurde anfangs als militärisches Geheimnis gehütet und lediglich für die Bearbeitung der Generalstabskarte 1:100.000 genutzt. Da aber von ziviler Seite immer dringender eine Freigabe der militärischen Karten gefordert wurde, um z. B. Planungen für den Straßen- und Eisenbahnbau zu erleichtern, entschloss man sich ab 1868, die vorhandenen Blätter zu vervielfältigen und zu veröffentlichen. Ursprünglich hatte die Uraufnahme ein eigenes Nummerierungssystem ohne Blattnamen. Aus Gründen der Vereinfachung wurden zu einem späteren Zeitpunkt die Reproduktionen mit den Blattnummern und Blattnamen der heutigen DTK25 versehen. Beim Blatt 4506 Duisburg handelt es sich um eine Farbrekonstruktion des seit 1945 verschollenen Kartenblattes, wobei die Farbgebung aus den Grauwertstufen einer überlieferten einfarbigen Kopie sowie den angrenzenden Kartenblättern ermittelt wurde.

 

Maßstabsbereich:

Uraufnahme: 1:1 - 1:50000

Metadaten: 1:1 - 1:10.000.000

Druckfunktion: ja


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Letzte Änderung: 15. Januar 2020